Erfolgreich streamen: Was MontanaBlack88, Knossi & Trymacs gemeinsam haben

Eine Strategie, lautet die einfache Antwort! Naja, einfach ist vielleicht das falsche Wort dafür, denn ganz so einfach ist es dann doch nicht.

Dennoch werde ich es so einfach wie möglich erklären, was ich meine, wenn ich von einer Strategie für Streamer spreche.

Außerdem erkläre ich auch, was MontanaBlack, Knossi und Trymacs damit zu tun haben. Es ist ein Auszug aus meinem interaktiven Streaming Guide “Dein Weg zum erfolgreichen Streamer”.

Warum eine Strategie das Beste ist, was dir helfen kann

Ein Satz, den ich nur allzu oft höre, ist der Folgende:

Der große Streamer XY macht doch auch einfach nur und denkt nicht groß drüber nach, was er macht”.

Jein, das ist nur die halbe Wahrheit.

Natürlich müssen die großen Streamer wie MontanaBlack, HandOfBlood oder Papaplatte nicht unbedingt groß eine Strategie nutzen, aber sie tun es meist trotzdem.

Was oftmals ungewollt und spontan erscheint, ist ebenso oft durchdacht. Große Streamer arbeiten stets daran groß zu bleiben, denn nichts verändert sich so schnell wie das, was im Internet passiert.

Aber in diesem Artikel geht es nicht um die Großen, sondern um dich. Du bist noch nicht da oben und musst deinen Erfolg erst aufbauen.

 

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Während die genannten Streamer schon lange dabei sind und in einer Zeit angefangen haben, wo sie noch nicht allzu viel Konkurrenz hatten, sieht die Geschichte heute anders aus.

Willst du deine erfolgreich schreiben, erstelle eine Strategie!

Wie geht Strategie eigentlich?

Stelle dir einmal vor, wie sich Unternehmen gründen, sogenannte Start-ups.

Vielleicht bist du gerade in einer Ausbildung, arbeitest neben deinem Studium in einem Job, einer deiner Verwandten ist selbständig oder du stellst dir einfach vor, wie sich deine Lieblings Gaming-Marke aufgebaut hat.

Nichts entsteht einfach so und wirklich gar nichts bleibt danach, wenn nicht jeder Schritt durchdacht ist.

Trifft einer der ersten drei Situationen auf dich zu, gehe mal zu deinem Chef oder deinen Verwandten und frag ihn oder sie, wie er oder sie sein/ihr Unternehmen aufgebaut hat.

Viele werden von einer Strategie sprechen – da gebe ich dir Brief und Siegel darauf.

Aber jeder wird es anders nennen: Einige sprechen von Business-Plan, andere von Unternehmensstrategie und wieder andere lassen die Abkürzung USP fallen.

Nun, ich denke du weißt schon, worauf ich hinaus möchte: Wenn du beschließt mit Streamen anzufangen und das Ziel hast irgendwann Geld damit zu verdienen (ganz egal wie viel du dir vorstellst), ist es nichts anderes als die Gründung eines Start-ups.

Du bist der CEO, der Geschäftsführer, der Chef deines Unternehmens. Die meisten Unternehmen verdienen anfangs nichts bzw. weniger als sie ausgeben.

Wer aber strategisch an die Sache rangeht, bei dem kann sich das Verhältnis drehen!

Baue deine eigene Strategie

In deinem Fall reden wir von einer Content-Strategie. Dein Produkt bist du und das was du im Stream zeigst. Es sind also gleich mehrere Dinge für deine Strategie wichtig.

Deine Content-Strategie - Grundlagen
  • Was streamst du?
  • Welche Formate streamst du?
  • An welchen Tagen und zu welchen Uhrzeiten streamst du?
  • Was ist dein USP (komme ich gleich noch zu)?
  • Wie hältst du deinen Chat bei der Stange?
  • Welche Persönlichkeit zeigst du?

Und spinnt man das ganze noch weiter, erweitert sich deine Strategie über die Streamingplattform deiner Wahl hinaus:

Deine Content-Strategie - Erweitert
  • Welche sozialen Netzwerke nutzt du?
  • Wie gibst du dich auf den sozialen Netzwerken?
  • Welchen Content veröffentlichst du auf Instagram, TikTok, Facebook, Twitter und Co.?

Das ist natürlich nur ein grober Überblick, aber die meisten machen sich nicht mal darüber Gedanken und wundern sich, warum sie scheitern.

Ohne tief ins Detail zu gehen, möchte ich dir zu jedem Punkt etwas sagen. Anschließend kannst du als Grundlage stichpunktartig deine eigene Content-Strategie zu Papier bringen. Schicke sie mir gerne an nils@streamkoffein.de und ich schaue sie mir an.

Wenn ich von “Was streamst du” und “Welche Formate Streamst du” spreche, geht es um deinen grundlegenden Content. Er sollte nicht zu bunt, aber auch nicht zu langweilig sein.

Beispiel: Möchtest du Spiele streamen, suche dir anfangs drei aus und füge noch das ein oder andere Format hinzu. Spielst du jeden Tag etwas anderes und machst mal dies, mal das, findest sich keine Community bei dir ein.

Zuschauer suchen Verlässlichkeit, vor allem in Form der Inhalte. Formate können Just Chatting, Lets Plays, Talkshows, Podcast und dergleichen sein. Hole dir Inspiration von bestehenden Kanälen.

Streampläne sind mit ähnlichem Hintergrund wichtig: Streamst du zu festen Zeiten kommen meist jene in deinen Stream, die oftmals um die Uhrzeit Streams schauen.

Sie bringen also das Potenzial mit, immer wieder bei dir vorbeizuschauen, wenn du bei deinen Zeiten bleibst. Am besten du baust deine Streams so in deinen Wochenplan ein, dass du Zeitblöcke nimmst, die ohnehin frei sind: nach der Schule, nach der Arbeit, nach dem Ausschlafen 😉

Entwickelst du eine Routine, wirst du merken, dass es dir einfacher fällt, kontinuierlich dabei zu bleiben. Routinen funktionieren im Unterbewusstsein – das wissen wenige Streamer, weshalb sie den Effekt unterschätzen. Mache ihn dir zunutze!

Nun zu deinem USP. Die Abkürzung steht für Unique Selling Point und ist eines der wichtigsten Standbeine für den Erfolg eines Unternehmens. Es definiert das Alleinstellungsmerkmal, also das, was eine Firma von ihrem Wettbewerb unterscheidet.

Kurz gesagt: es bringt auch dir einen Vorteil ein, wenn du dich von der Masse an Streamern abhebst.

Stell dir dabei einfach Streamer wie DrDisrespect, Knossi oder HandOfBlood vor. Niemand ist so wie sie und das ist Teil ihres Erfolgs.

Du musst natürlich nicht flippig sein, wenn du das nicht von Natur aus bist. Aber jeder hat etwas Besonderes an sich.

Sprich am besten Mal mit deinen Freunden und deiner Familie, wie sie dich sehen.

Dann mache dir Gedanken, wie du dich von den anderen unterscheiden und auffallen kannst. Sei kreativ, aber bleibe authentisch!

Dabei hilft dir auch eine Persönlichkeitsanalyse. Diese verrät dir, welcher Typ du bist und wie du dich am besten in Szene setzen kannst.

Zu diesem Thema wird demnächst noch etwas auf Streamkoffein kommen.

Zum Schluss empfehle ich dir, dass du gut darüber nachdenkst, was du in den sozialen Netzwerken veröffentlichst und wann du es tust.

Erstelle dir auch dafür einen festen Plan, da nicht nur Zuschauer Verlässlichkeit lieben, sondern auch die Algorithmen von Insta, TikTok und Co. Bedenke, dass du deine Privatsphäre so weit hergibst, wie du es zulässt.

Dennoch solltest du dich beispielsweise auf Instagram nahbar und persönlich zeigen.

Die Menschen lieben es zu sehen, wer genau hinter der Kamera steckt. Damit baust du auch ein Stück weit dein Image auf. Denk dran: Du bist dein Produkt!

Übrigens

Ich könnte noch viel mehr für dich schreiben und bin daher auch gerade dabei, diese Infos in einem interaktiven Guide unterzubringen. Kostenlos? Nein, das nicht. Aber für die damit zu erzielenden Ergebnisse verdammt günstig!

Eins noch: Laut verschiedener Statistiken geben 95 Prozent aller Streamer, die anfangen, nach einer Weile wieder auf; einfach nur, weil sie ohne Sinn und Verstand drauf loslegen.

Wir haben Streamkoffein hochgezogen, weil wir diese Zahl kleiner kriegen möchten. Wir sind dein Support! Schreib uns gerne an info@streamkoffein, wenn du Fragen oder Anregungen hast.

Dein Nils von Streamkoffein

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